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Von Förderungen für Aluminiumfenster profitieren

Welche Förderungen für Fenster gibt es?

Hier sind einige der wichtigsten Fördermittel und Unterstützungsprogramme:

1. KfW-Förderkredite

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Programme für energetische Sanierungen

  • KfW 261/262 – Energieeffizient Sanieren: zinsgünstige Kredite für Sanierungen, inkl. Fensteraustausch
  • Voraussetzung: Einhaltung der technischen Mindestanforderungen (z. B. U-Wert ≤ 1,3 W/m²K bei Austauschfenstern) 

2. BAFA Einzelmaßnahmen-Förderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert einzelne energetische Maßnahmen: 

  • Im Förderprogramm „Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle“ der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden der Austausch, die Erneuerung oder der erstmalige Einbau von Fenstern in Bestandsgebäuden finanziell unterstützt. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes beiträgt und das Gebäude älter als fünf Jahre ist. Gefördert wird sowohl bei Nichtwohngebäuden als auch bei Wohngebäuden mit entsprechenden Programmen.
  • Die Förderung erfolgt in der Regel als Zuschuss von 15 % der förderfähigen Ausgaben, wobei technische Mindestanforderungen eingehalten werden müssen.

3. Steuervorteil nach § 35c EStG

Bei energetischen Modernisierungen wie dem Austausch Ihrer Fenster können Sie nach § 35c des Einkommensteuergesetzes (EStG) von einer direkten Steuerermäßigung profitieren. Voraussetzung ist, dass Sie Ihr selbst genutztes Wohngebäude energetisch sanieren lassen und die Maßnahme fachgerecht von einem anerkannten Unternehmen ausgeführt wird.

Mit dem Steuervorteil können Sie bis zu 20 % der Kosten über drei Jahre steuerlich geltend machen – verteilt als je 7 % im Jahr des Abschlusses und im Folgejahr sowie 6 % im übernächsten Jahr, bis zu einem Gesamtbetrag von 40.000 Euro pro Objekt.

Für die Geltendmachung ist eine amtlich vorgeschriebene Bescheinigung erforderlich, die bestätigt, dass die energetischen Anforderungen erfüllt sind. Diese reicht Ihr Steuerberater oder Ihr Fachbetrieb mit Ihrer Steuererklärung ein.

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Energieberatung vor Ort ist Pflicht

Eine qualifizierte Energieberatung ist Voraussetzung für die Beantragung von BAFA-Zuschuss und KfW-Förderkrediten. Zertifizierte Energieberater analysieren den energetischen Zustand des Gebäudes, identifizieren Schwachstellen und empfehlen gezielt Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen unter anderem der Fensteraustausch, Dämmmaßnahmen oder die Optimierung der Heiztechnik.

Eine Energieberatung lohnt sich dabei gleich doppelt: Sie schafft die Grundlage für den Zugang zu Fördermitteln und sorgt zugleich für eine fachlich fundierte Planung der Sanierungsmaßnahmen. So lassen sich Investitionen sinnvoll priorisieren, Förderpotenziale optimal ausschöpfen und langfristig Energie- sowie Betriebskosten senken. Über die dena Energieeffizienz-Expertenliste finden Sie den passenden Berater in Ihrer Nähe.

Tipps zur optimalen Nutzung von Fördermitteln

Schritte Maßnahmen
1. Angebote vergleichen Mehrere Fachbetriebe anfragen und prüfen, ob der Anbieter Erfahrung mit Förderanträgen hat
2. Förderungen kombinieren KfW-Kredite können oft mit BAFA-Zuschüssen kombiniert werden. Regionale Förderungen erhöhen die Gesamtsumme
3. Langfristige Planung Fenster sind eine langfristige Investition, Fördermittel frühzeitig prüfen, um finanzielle Vorteile maximal zu nutzen
4. Expertenrat einholen Energieberater sind bei KfW-Krediten und BAFA-Zuschuss verpflichtend hinzuzuziehen. Sie bzw. der zertifizierte Fachbetrieb unterstützen bei Antragstellung und Umsetzung

Voraussetzungen für die Förderung

  • Fenstertyp und U-Wert: Nur moderne, nachweislich energieeffiziente Fenster sind förderfähig
  • Einbau durch Fachbetrieb: Zertifizierte Handwerker sichern die Förderfähigkeit
  • Antragstellung vor Umsetzung: Zuschüsse können nur vor Beginn der Maßnahme beantragt werden
  • Nachweisführung: Rechnungen, technische Datenblätter, Prüfprotokolle müssen bereitgestellt werden 

Fazit: Fördermittel richtig nutzen und Kosten senken

Fensteraustausch ist eine Investition in Energieeffizienz, Wohnkomfort und Wertsteigerung der Immobilie. Mit staatlichen Zuschüssen und Förderprogrammen können Eigentümer die Kosten deutlich reduzieren. 

Jetzt den nächsten Schritt gehen: Lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler in Ihrer Nähe beraten, welche Fördermittel für Ihre Fensterprojekte infrage kommen und holen Sie ein individuelles Angebot ein. 

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Häufig gestellte Fragen

Welche staatlichen Förderungen gibt es für Aluminiumfenster in Deutschland?

Staatliche Förderungen für Aluminiumfenster werden vor allem über Programme der KfW-Bank und des BAFA bereitgestellt. Besonders relevant sind Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für energieeffiziente Sanierungen, wenn Aluminiumfenster mit sehr guten Wärmedämmwerten eingebaut werden. Voraussetzung ist meist, dass die Fenster bestimmte energetische Standards erfüllen und von einem Energieberater eingeplant werden.

Welche Voraussetzungen müssen Aluminiumfenster erfüllen, um förderfähig zu sein?

Damit Aluminiumfenster gefördert werden, müssen sie hohe Anforderungen an die Wärmedämmung (U-Wert) erfüllen. In der Regel liegt der Grenzwert bei etwa Uw ≤ 0,95 W/m²K oder besser. Zudem ist der Einbau durch Fachbetriebe erforderlich, und die Maßnahme muss oft vor Beginn beantragt werden. Eine Kombination mit energetischer Sanierung steigert die Förderfähigkeit zusätzlich.

Wie beantragt man Fördermittel für neue Aluminiumfenster?

Die Beantragung erfolgt meist vor Beginn der Sanierungsmaßnahme über die entsprechenden Förderstellen wie KfW oder BAFA. In vielen Fällen ist ein Energieeffizienz-Experte erforderlich, der die Maßnahme bestätigt. Nach Prüfung des Antrags erhalten Sie eine Zusage, bevor der Austausch der Fenster umgesetzt werden darf.

Welche Vorteile bieten geförderte Aluminiumfenster?

Geförderte Aluminiumfenster bieten gleich mehrere Vorteile: Neben der Kostenersparnis durch Zuschüsse profitieren Hausbesitzer von einer besseren Energieeffizienz, niedrigeren Heizkosten und einer Wertsteigerung der Immobilie. Außerdem sind Aluminiumfenster besonders langlebig, wartungsarm und modern im Design.

Lohnt sich die Förderung für Aluminiumfenster wirklich?

Ja, in vielen Fällen lohnt sich die Förderung erheblich. Durch staatliche Zuschüsse können bis zu mehrere tausend Euro eingespart werden. In Kombination mit sinkenden Energiekosten amortisiert sich die Investition oft deutlich schneller. Besonders bei umfassenden energetischen Sanierungen sind Aluminiumfenster eine zukunftssichere Lösung.

Dieser Aluminium Fenster Ratgeber bietet für Sie alles Wissenswerte rund um moderne Aluminiumfenster – vom Neubauprojekt bis zur energetischen Modernisierung. Die Plattform richtet sich an Eigentümer:innen, Architekt:innen, Planer:innen und Handwerksbetriebe, die sich umfassend über Material, Konstruktion und Ausführung informieren möchten.